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Förderung von kommunalen Klimaschutz- und Klimaanpassungsprojekten

Zum 01. Januar 2016 trat die Förderrichtlinie des Landes Hessen zur Förderung von kommunalen Klimaschutz- und Klimaanpassungsprojekten sowie von kommunalen Informationsinitiativen in Kraft. Kommunen und kommunale Unternehmen können jetzt Fördermittel u. a. zur Umsetzung Ihrer Klimaschutzpläne beantragen. Vor Antragsstellung wird eine kostenfreie fachliche Vorabberatung durch die hessenENERGIE Gesellschaft für rationelle Energienutzung mbH empfohlen.

Die Mitgliedskommunen des Projekts 100 Kommunen für den Klimaschutz erhalten höhere Fördersätze. Für Kommunen mit Windenergieanlagen enthält die Richtlinie einen gesonderten Förderbestandteil.

Ausführliche Informationen finden Sie hier.

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Förderprogramm "Energieland Hessen"

Zur Finanzierung von Investitionen, die der Energieeffizienzsteigerung, dem Einsatz erneuerbarer Energie oder innovativer Technologien dienen, kann neben normalen Bankkrediten und unter bestimmten Voraussetzungen eine monetäre Förderung des Landes Hessen in Form von Zuschüssen, Darlehen oder Zulagen in Anspruch genommen werden. Daneben bietet das Land Hessen auch Leistungen im nichtmonetären Bereich an. Ziel der Förderung ist es, die rationelle und umweltverträgliche Energienutzung im Land Hessen zu unterstützen und einen Beitrag zu einer gesamtwirtschaftlich preiswürdigen und sicheren Erzeugung und Verwendung von Energie zu leisten.

Die Schwerpunkte der Energieförderung zur Erfüllung der Klimaschutzziele der hessischen Landesregierung zielen auf die Steigerung der Energieeffizienz, auf den Ausbau der erneuerbaren Energieträger und auf eine intelligente Energienutzung ab.

  • Vorhaben zur Nutzung innovativer Energieeffizienztechnologien und Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien
  • Entwicklungsvorhaben
  • Projekte zur Qualifizierung- und Informationsvermittlung und –verbreitung der Energieeffizienztechnologien und der Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien

Ausführlichere Informationen zum Förderprogramm "Energieland Hessen" finden Sie hier

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Beratungsprogramm des Hessischen Wirtschaftsministeriums: Hessen-PIUS®  

ProduktionsIntegrierter UmweltSchutz

In den letzten Jahren sind die Kosten für den Energie- und Materialeinsatz in den verschiedenen Wirtschaftsbranchen deutlich gestiegen. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen bedeutet das deutlich höhere Ausgaben.

Hier setzt der Produktionsintegrierte Umweltschutz (PIUS) an: PIUS hat sich zum Kernziel gesetzt, innerhalb der Stoffkreisläufe alle vorhandenen Potenziale auszuschöpfen und somit nicht nur die Umwelt zu schonen, sondern auch einen erheblichen Beitrag zur Kostensenkung zu leisten. Wenn alle produktionsrelevanten Materialien und Abläufe - wie der Einsatz und Verbrauch von Energie, Wasser und Rohstoffen sowie der Emissionsausstoß und die Entsorgung - betrachtet werden, reichen die Handlungsansätze von einfachen organisatorischen Schritten über die Anwendung neuer Umwelttechnologien bis hin zum Einsatz vollkommen neuer Produktionsverfahren.

Vor diesem Hintergrund hat das Hessische Wirtschaftsministerium ein PIUS-Beratungsprogramm für kleine und mittlere Unternehmen in Hessen gestartet. Ziel ist es, durch die Optimierung unternehmensinterner Prozesse einen effizienten Umgang mit Ressourcen wie Energie, Wasser, Luft, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen zu erreichen und damit Kosten einzusparen. Die Projektdurchführung des PIUS-Beratungsprogramms liegt bei der RKW Hessen GmbH. Die Aktionslinie Hessen-Umwelttech koordiniert alle weiteren Aktivitäten zu Hessen-PIUS und ist Kooperationspartner beim meistgenutzten PIUS-Portal Deutschlands www.pius-info.de.

PIUS richtet sich an zwei Zielgruppen:

  • an Unternehmen, die umweltgerecht produzieren und ihre Wertschöpfungskette optimieren wollen,
  • an Beratungsbüros und Umwelttechnologieanbieter, die sich an der Entwicklung und Bereitstellung fachübergreifender Angebote beteiligen und den PIUS-Prozess durch ihr Know-how unterstützen wollen.

Ausführlichere Informationen zu Hessen-PIUS finden Sie hier

PIUS® ist ein eingetragenes Warenzeichen der Effizienz-Agentur NRW

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Hessen ModellProjekte

Die Entwicklung und Vermarktung innovativer Produkte und Dienstleistungen sowie die Modernisierung und Optimierung von Produktionsverfahren sind eine zentrale Voraussetzung zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen sowie des Wirtschaftsstandortes Hessen.

Als Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landes Hessen bündelt die Hessen Agentur die Modellprojektförderung und alle nichtmonetären Aktivitäten der hessischen Wirtschaftsförderung.

Der Bereich Hessen ModellProjekte fungiert als Projektträger für das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) und als projektdurchführende Stelle für das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL).

Die Hessen ModellProjekte beraten kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die gemeinsam mit weiteren Partnern aus dem privatwirtschaftlichen Umfeld, mit Hochschulen oder Forschungsinstituten technologieorientierte Vorhaben mit hohem Forschungs- und Entwicklungsaufwand realisieren möchten

Ausführlichere Informationen finden Sie hier

 

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LOEWE - Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz

Das Förderprogramm LOEWE

Die Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE) besteht seit dem Jahr 2008. Die Hessen Agentur fungiert als Projektträger für das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK).

Im Rahmen von LOEWE werden Forschungsvorhaben bezuschusst, die durch kleine und mittlere Unternehmen im Verbund mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Hessen realisiert werden. 

Neue Variante der LOEWE-Förderlinie 3

Seit dem Jahr 2011 können die hessischen Fachhochschulen auch selbst eigene Forschungsprojekte gemeinsam mit hessischen kleinen und mittleren Unternehmen gestalten und beantragen. Mit der neuen Fördervariante werden die Leistungen der Fachhochschulen als Konsortialführer in einem Verbundprojekt nun vollständig vergütet. Damit kann das Innovationspotential an den hessischen Fachhochschulen für die Entwicklung von marktorientierten Produkten und Verfahren künftig noch besser ausgeschöpft werden.

In der Förderlinie 3 wird die angewandte Forschung in Verbundprojekten zwischen der hessischen Wirtschaft und den hessischen Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen unterstützt. Die einzelnen Projekte haben eine Laufzeit von bis zu drei Jahren.

Die neue Fördermöglichkeit kann direkt bei der HA Hessen Agentur GmbH beantragt werden.

Alle Antragsunterlagen sowie weitere Informationen finden Sie hier

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Innovation & Pathfinder-Programm des Climate-KIC Hessen

Das an der TU Darmstadt angesiedelte Climate-KIC fördert mit dem Innovation & Pathfinder-Programm innovative Projekte im Bereich Klimaschutz.

Es können Projekte gefördert werden, die an die Zielsetzungen des Climate-KIC angelehnt sind. Diese Themenbereiche sind:

  • Beurteilen des Klimawandels und Identifikation der Haupteinflussfaktoren
  • Übergang zu kohlenstoffarme Städten, was sich u. a. auf nachhaltige Gebäude wie auch auf städtische Verkehrssysteme bezieht,
  • Anpassbares Wassermanagement, was sich u.a. auf Wassermanagementsystem für Städte und Landwirtschaft bezieht und
  • Kohlenstoffarme Produktionssysteme, was sich u. a. auf erneuerbare Energien, intelligente Energiekonzepte, Carbon Capture and Reuse (CCR) Technologien bezieht.

Pathfinder Projekte beschäftigen sich mit den Bedingungen, die zu einer kohlenstoffarmen Gesellschaft beitragen. So wird im Rahmen von Machbarkeitsstudien, Marktanalysen und Rahmenuntersuchungen angestrebt, Hindernisse abzubauen und somit den Weg für systemische Innovation zu bereiten. Weiterhin sollen Pathfinder Projekte zeigen, inwieweit nachfolgende Projekte zu einer Abschwächung des Klimawandels beitragen. In der zeitlichen Entwicklung gehen sie daher den Innovations-Projekten voran, um im Vorfeld das Marktpotential von Innovationen abzuschätzen zu können. Aus diesen Studien ergeben sich üblicherweise neue Innovations Projekte.

Die Förderung der Projekte läuft generell zusätzlich zu bereits bestehenden Projekten, deren Ressourcen und Erkenntnisse in die neu initiierten Projekte einfließen.

Innovation Projekte schaffen vielversprechende neue Kooperationen und bereiten den Weg für neue Wertschöpfungsketten. Sie basieren auf

  • bestehenden Stärken der Antragsteller,
  • stimmen mit den grundsätzlichen I&P-Zielen überein,
  • haben das Potential unmittelbar Ergebnisse zu liefern und
  • stehen im Einklang mit den Zielen des Climate-KIC.

Ausführlichere Informationen zum Innovation & Pathfinder-Programm finden Sie hier

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