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Nationale Klimaschutzinitiative des BMU

Die Initiative

Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, mit denen Energie effizienter genutzt und dadurch Emissionen gemindert werden können. Finanziert wird die Klimaschutzinitiative der Bundesregierung aus Haushaltsmitteln. Zusätzliche Mittel stammen aus dem Sondervermögen Energie- und Klimafonds. Mit diesem Sondervermögen stehen seit 2012 alle Erlöse aus dem Emissionshandel für Klimaschutzmaßnahmen in Deutschland zur Verfügung. Von der nationalen Klimaschutzinitiative profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Schulen.

Ziele

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative trägt das Bundesumweltministerium zum Gelingen der Energiewende bei. Vorhandene Potenziale zur Emissionsminderung werden kostengünstig erschlossen und innovative Programme und Projekte für den Klimaschutz voran gebracht. Damit wird der Weg geebnet, die im Energiekonzept verankerten ehrgeizigen nationalen Klimaschutzziele zu erreichen. Gegenüber dem Jahr 1990 sollen die Treibhausgasemissionen um 40 Prozent bis zum Jahr 2020, 55 Prozent bis 2030 und 80-95 Prozent bis 2050 gesenkt werden.

Fördermaßnahmen

Auf nationaler Ebene fördert das Bundesumweltministerium durch verschiedene Programme und Projekte wirksame Klimaschutzmaßnahmen in Kommunen, in der Wirtschaft, bei Verbrauchern und in Schulen und Bildungseinrichtungen. Die Programme der nationalen Klimaschutzinitiative beinhalten zum Beispiel die Förderung von:

  • Klimaschutz in Kommunen, sozialen und kulturellen Einrichtungen,
  • innovativen Einzelprojekten in den Bereichen Wirtschaft, Verbraucher, Bildung und Kommunen,
  • hocheffizienten kleinen Kraft-Wärme-Kopplung-Anlagen (Mini-KWK) sowie
  • gewerbliche Kälte- und Klimaanlagen.

Anträge für die aktuelle Förderinitiative können noch bis zum 30. September 2013 beim projektträger jülich eingereicht werden. 

Ausführlichere Informationen zu den unterschiedlichen Fördermaßnahmen finden Sie hier

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Internationale Klimaschutzinitiative des BMU

Ziele und Schwerpunkte

Die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) finanziert seit 2008 Klimaprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern sowie in den Transformationsstaaten. Auf Grundlage einer Entscheidung des Deutschen Bundestages stehen der Initiative jährlich 120 Millionen Euro zur Verfügung. Die IKI ist ein wichtiger Teil der deutschen Fast-Start-Finanzierung. Aus dem seit 2011 bestehenden Energie- und Klimafond (EKF) der deutschen Bundesregierung fließen zusätzliche Mittel in internationale Klimaprojekte sowie verstärkt auch in den Schutz der biologischen Vielfalt. Ein Teil dieser Mittel wird über die IKI umgesetzt. Der EKF speist sich aus den Versteigerungserlösen von Emissionszertifikaten. Dieser innovative Finanzierungsmechanismus versetzt Deutschland in die Lage, langfristig und zuverlässig Maßnahmen in den Bereichen Klima und Biodiversität weltweit zu fördern.

Fördermaßnahmen

Die IKI ist in vier Themenfeldern aktiv: Klimafreundliche Wirtschaft, Anpassung an die Folgen des Klimawandels, Erhalt und nachhaltige Nutzung von natürlichen Kohlenstoffspeichern sowie Schutz der biologischen Vielfalt.

Die Projekte werden in einem Ideenwettbewerb ausgewählt. Dabei legt das BMU großen Wert auf Beiträge zur Ausgestaltung der internationalen Klimaschutzarchitektur, auf Transparenz sowie auf innovative Lösungsansätze, die über das Einzelprojekt hinaus Wirkung zeigen und die übertragbar sind. Durch gezielte Kooperationen mit Partnerländern gibt die IKI wichtige Impulse für die Verhandlungen über ein internationales Klimaabkommen. Zudem setzt sich die IKI dafür ein, größtmögliche Synergien zwischen Klimaschutz und Erhalt der biologischen Vielfalt herzustellen.

Ausführlichere Informationen zur Internationalen Klimaschutzinitiative des BMU finden Sie hier

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Mittelstandsinitiative Energiewende

Deutschland hat mit der Energiewende beschlossen, die Energieversorgung auf Erneuerbare Energien umzustellen. Energieeffizienz spielt dabei eine entscheidende Rolle – als Schlüssel für den Erfolg der Energiewende und für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Ebenso wichtig für ein Gelingen der Energiewende ist eine breite Akzeptanz aller Beteiligten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Die Mittelstandsinitiative Energiewende unterstützt den deutschen Mittelstand bei der Umsetzung der Energiewende. Ziel ist es, weitere Energieeinsparpotenziale in den Betrieben zu heben und ihre Energieeffizienz zu verbessern. Die Mittelstandsinitiative Energiewende bietet den Unternehmen mit Dialog, Informationen und Qualifizierungen konkrete Hilfestellung und vermittelt Ansprechpartner direkt vor Ort.

Ausführlichere Informationen zur Mittelstandsinitiative Energiewende finden Sie hier

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Förderprogramm des BMU: Förderung kommunaler Klimaschutzmaßnahmen

Die Bundesregierung hat im Energiekonzept vom 28. September 2010 beschlossen, die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis zum Jahr 2020 um 40%, bis zum Jahr 2030 um 55%, bis zum Jahr 2040 um 70 % und bis zum Jahr 2050 um 80-95 % unter das Niveau von 1990 zu senken.

Zur Erfüllung dieser Ziele hat das Bundesumweltministerium im Rahmen der Klimaschutzinitiative die „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen“ festgelegt.

Gefördert werden die Erstellung von Klimaschutzkonzepten, die alle klimarelevanten Bereiche umfassen sowie die Erstellung von Teilkonzepten, die sich auf wichtige Schwerpunktbereiche oder -maßnahmen in Kommunen beziehen. Klimaschutzkonzepte und Teilkonzepte sollen Ziele und Maßnahmen für die nächsten 10 bis 15 Jahre aufzeigen.

Weitere Informationen zum Förderprogramm erhalten Sie hier

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Umweltförderprogramme der KfW für Unternehmen

Werte und Bewusstsein sind längst im Wandel: Immer mehr Unternehmen leisten einen eigenen Beitrag zum Umweltschutz. Besonders positiv: Viele Investitionen in den betrieblichen Umweltschutz machen sich auch wirtschaftlich bezahlt. Denn wer Strom spart oder weniger Material verbraucht, senkt dadurch automatisch seine Kosten. Verbessern Sie Ihre eigene Umweltbilanz durch ganzheitliche betriebliche Konzepte oder durch gezielte Einzelmaßnahmen. Sie können zum Beispiel:

leistungsstarke, effiziente Produktionsmaschinen einsetzen, um Material und Ressourcen einzusparen
Abfall vermeiden oder Maßnahmen zur Abfallbehandlung und -verwertung integrieren
neue Technologien nutzen, um Abwasser zu reinigen, zu vermindern oder zu vermeiden
Luftverschmutzungen, Geruchsemissionen, Lärm und Erschütterungen reduzieren
herkömmlich angetriebene Fahrzeuge durch emissionsarme Fahrzeuge ersetzen (zum Beispiel mit biogas- oder hybrid-elektrobetriebenen Motoren)

Ausführlichere Informationen zu den Umweltförderungsprogrammen der KfW finden Sie hier

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Umweltinnovationsprogramm

Das „Programm zur Förderung von Investitionen mit Demonstrationscharakter zur Verminderung von Umweltbelastungen – Pilotprojekte Inland“, kurz: Umweltinnovationsprogramm (UIP) realisiert bereits seit 1979 erfolgreich Demonstrationsprojekte in den verschiedensten Bereichen.

Das Programm unterstützt Sie bei innovativen großtechnischen Pilotvorhaben mit Umweltentlastungspotenzial: Projekte mit Vorbildcharakter, die so bisher nicht am Markt umgesetzt wurden. Sie zeigen auf, wie neue technologische Verfahren zum Schutz der Umwelt genutzt und kombiniert werden können.

Das Ziel ist, ökonomisch erfolgreich zu wirtschaften, mit möglichst wenig Umweltbelastung und möglichst geringem Ressourcen- und Energieeinsatz.

Gefördert werden innovative Verfahren mit hoher Multiplikatorwirkung, vor allem in den ökologischen Schlüsselbereichen Klimaschutz, einschließlich Projekte zu erneuerbare Energien und Energieeffizienz.

Die Erkentnisse aus den erfolgreich umgesetzten Projekten werden genutzt, um den Stand der Technik fortzuschreiben. Somit trägt das Umweltinnovationsprogramm maßgeblich dazu bei, die deutsche und europäische Umweltpolitik weiterzuentwickeln.

Das Umweltbundesamt begutachtet die Projektanträge und begleitet die Vorhaben fachlich.
Die KfW prüft die Vorhaben administrativ und finanziell. Die Förderentscheidung trifft das Bundesumweltministerium.

Nähere Informationen zum UIP finden Sie hier

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